Persönlicher Status und Werkzeuge

Zentralinstitut für Katalyseforschung

Katalyse stellt einen der interdiszipliären Forschungsschwerpunkte der Technischen Universität München dar. Seit den wegweisenden Arbeiten von Professor Ernst Otto Fischer (Nobel Prize 1973) wurde die Forschung im Bereich Katalyse vorallem in den Kernbereichen Chemie und Physik ausgebaut und durch parallele Aktivitäten in den Bereichen der Ingenieurswissenschaften und Prozesstechnik ergänzt.

In Anbetracht des großen Potentials und der strategischen Bedeutung von katalytischen Prozessen in zahlreichen Bereichen der Natur- und Ingenieurswissenschaften sowie der Industrie, wurde im Jahr 2008 das Zentralinstitut für Katalyseforschung (Catalysis Research Center) als ein weiteres interdisziplinäres Forschungszentrum gegründet. Das Zentralinstitut für Katalyseforschung bietet anerkannten Wissenschaftlern und ihren Teams eine Plattform für Kooperationen zur Lösung von Problemen und Herausforderungen durch verschiedene katalytische Lösungsansätze. Eingesetzte Methoden erstrecken sich von Theorie über Grundlagenforschung bis hin zu technischen Anwendungen und decken somit alle wesentlichen Aspekte moderner Katalyseforschung ab.

Als Dachorganisation mit mehr als 300 Wissenschaftlern wurde der Technischen Universität München die Genehmigung zum Bau eines neuen Forschungsinstituts neben dem Gebäude der Fakultät für Chemie, am Forschungscampus Garching erteilt. Der Neubau wird durch eine hochmoderne Laborumgebung die Arbeitsbedingungen der Wissenschaftler entscheidend verbessern und interdisziplinäre Kooperationen von Mitgliedern und Partnern des Zentralinstituts über Fakultäts- und Hochschulgrenzen hinweg fördern.

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